Building Platforms for AI Assistants and Autonomous Agents with NVIDIA NemoClaw (TDS-AI-PLATTFORM)


Persönliche AI-Assistenten und autonome Agenten entwickeln sich zunehmend von ersten Demos zu einem realen Zukunftsthema in Unternehmen. Anders als klassische Chatbots benötigen sie nicht nur ein Modell, sondern eine vollständige Plattform für Inferenz, kontrollierte Tool-Nutzung, Sicherheit, Governance und einen sauberen Skalierungspfad. Genau hier setzt dieser Workshop an: Er zeigt, welche Bausteine erforderlich sind, um eine Plattform für persönliche AI-Assistenten aufzubauen und welche Rolle solche Plattformen künftig im Kundengeschäft spielen werden.


Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die technische Umsetzung, sondern vor allem die Frage, wie sich daraus neue Geschäftschancen für Systemhäuser und Reseller ergeben. Denn mit dem Aufkommen persönlicher AI-Assistenten und autonomer Agenten entsteht ein neues Projektfeld: von ersten Discovery-Workshops über Proof-of-Concepts bis hin zu Infrastruktur-, Integrations-, Sicherheits- und Plattformprojekten. Der Workshop vermittelt daher sowohl die technologische Grundlage als auch die vertriebliche Einordnung dieses Themas.


Die Teilnehmer lernen, welche Komponenten für den Aufbau einer Assistant-Plattform erforderlich sind, wie diese zusammenspielen und wie aus einem ersten Assistant oder autonomen Agenten ein belastbares Kundenszenario entstehen kann. Damit bietet der Workshop einen praxisnahen Einstieg in ein Thema, das künftig nicht nur neue Use Cases schaffen, sondern auch das Geschäftsmodell vieler Reseller und Systemhäuser erweitern wird.


Dauer: 4 Stunden

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Systemhäuser, IT-Reseller, Presales-Mitarbeiter, Solution Architects, technische Consultants und Business Developer, die sich mit dem Aufbau und der Positionierung von AI-Lösungen beschäftigen.

Besonders relevant ist das Format für Partner, die:

• ihren Kunden erste AI-Assistenten- und autonome-Agenten-Szenarien zeigen möchten

• AI-Plattformen besser verstehen wollen

• nach einem Einstieg in das Thema AI-Infrastruktur und AI-Plattformgeschäft suchen

• ihr Portfolio um neue Beratungs-, Integrations- und Plattformangebote erweitern möchten

Der Workshop eignet sich damit sowohl für technisch orientierte Teilnehmer, die ein grundlegendes Architektur- und Plattformverständnis aufbauen möchten, als auch für vertriebsnahe Rollen, die verstehen wollen, wie sich daraus neue Kundenprojekte und Geschäftschancen entwickeln lassen.

*Bei Workshops Vor-Ort ggf. zzgl. Spesen

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Agenda:


Modul 1: Warum persönliche AI-Assistenten eine neue Plattform-Kategorie schaffen

Dauer: 30 Minuten

Zum Einstieg beleuchtet der Workshop, warum Unternehmen künftig nicht nur einzelne Chatbots,

sondern persönliche und teambezogene AI-Assistenten sowie autonome Agenten benötigen. Dabei

geht es um die Veränderung von Arbeitsmodellen, den Bedarf an Betrieb, Datenschutz, kontrollierter

Tool-Nutzung und den wachsenden Bedarf an Plattformen, auf denen solche Systeme sicher

bereitgestellt werden können. Für Partner ist genau das der Einstieg in ein neues Beratungs- und

Projektfeld: weg vom einzelnen Demo-Use-Case, hin zu AI-gestützten Arbeitsplätzen und zukünftigen Assistant- und Agent-Plattformen.


Modul 2: Architektur der Plattform – Inferenz, Runtime, Tools und Guardrails

Dauer: 40 Minuten

In diesem Modul wird die technische Grundlage erklärt, die persönliche AI-Assistenten und autonome Agenten überhaupt erst sinnvoll betreibbar macht. Die Teilnehmer lernen, welche zentralen Komponenten eine Assistant-Plattform benötigt, wie Modelle bereitgestellt werden, welche Aufgaben eine Assistant-Runtime übernimmt und warum Security-, Policy- und Kontrollmechanismen ein zentraler Baustein solcher Architekturen sind. Dabei wird ein plattformunabhängiges Referenzbild vermittelt, das auf unterschiedliche Infrastrukturen und Umgebungen übertragbar ist.


Modul 3: Hands-on – Aufbau einer ersten Assistant-Plattform

Dauer: 50 Minuten

Im praktischen Teil des Workshops wird beispielhaft eine erste Plattform für persönliche AIAssistenten und autonome Agenten aufgebaut. Die Teilnehmer sehen, wie eine Umgebung

vorbereitet, Inferenz eingerichtet, eine Runtime angebunden und ein erstes System gestartet wird.

Ziel ist es nicht nur, einen Assistenten oder autonomen Agenten in Betrieb zu nehmen, sondern das

Grundprinzip einer Assistant-Plattform zu verstehen: Compute, Modellzugriff, Runtime, Policies und

erste Betriebsfähigkeit.


Modul 4: Die ersten Schritte mit einem persönlichen AI-Assistenten

Dauer: 40 Minuten

In diesem Modul steht der AI-Assistent selbst im Mittelpunkt. Aufbauend auf der zuvor eingerichteten

Plattform wird demonstriert, wie ein erster persönlicher Assistant gestartet, konfiguriert und im

Arbeitsalltag genutzt werden kann. Die Teilnehmer erleben, wie aus der technischen Basis ein

konkreter Assistent entsteht, welche grundlegenden Funktionen er übernimmt und wie die ersten

Interaktionen mit einem solchen System aussehen. Ziel des Moduls ist es, den Einstieg in das Thema

greifbar zu machen und ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie persönliche AI-Assistenten künftig in

realen Unternehmensszenarien genutzt werden können.09.03.2026 – Florian Schorn – V 1.0


Modul 5: Security, Kontrolle und Governance für AI-Assistenten

Dauer: 35 Minuten

Dieses Modul macht den Unterschied zwischen einer reinen Demo und einem ernsthaften

Kundenthema. Es beleuchtet, warum persönliche AI-Assistenten und autonome Agenten ein anderes

Risikoprofil als klassische Chatbots haben und welche Fragen Unternehmen im Hinblick auf

Datenschutz, Zugriffsrechte, Policies, Tool-Freigaben und Systemverhalten stellen müssen. Für

Reseller ist das ein zentraler Hebel, um aus einem technischen Showcase ein strategisches

Plattformgespräch zu machen.


Modul 6: Vom ersten Assistant zum neuen Geschäft für Systemhäuser

Dauer: 25 Minuten

Zum Abschluss wird der Blick auf das Geschäftsmodell gerichtet. Die Teilnehmer erarbeiten, wie

persönliche AI-Assistenten und autonome Agenten das Reseller-Geschäft verändern: vom

klassischen Hardware- und Integrationsverkauf hin zu Discovery Workshops, Assistant-POCs,

Datenanbindung, Sicherheitskonzepten und dem späteren Ausbau auf größere AI-Infrastrukturen.

Damit wird klar, dass der eigentliche Mehrwert nicht nur im einzelnen Assistenten oder autonomen

Agenten liegt, sondern in der Plattform, auf der solche Lösungen entstehen und wachsen können.